
COME AS YOU ARE
Eine Serie · Teil 2
Bremst du dich ständig für andere aus?
Vielleicht kennst du das:
Du bist in einem Gespräch und weißt schon längst, worauf es hinausläuft. Du hast Zusammenhänge erfasst, während dein Gegenüber noch beim ersten Gedanken ist. Vielleicht hast du bereits drei mögliche Lösungen im Kopf – und wartest trotzdem.
Du wartest, bis die anderen nachkommen.
Du erklärst Zwischenschritte, die für dich längst klar sind.
Du formulierst einen Gedanken noch einmal anders.
Du lässt einen Teil dessen weg, was du eigentlich schon siehst.
Was passiert da eigentlich?
Wenn du sehr schnell denkst, bedeutet das nicht unbedingt, dass du einfach nur „schneller“ bist. Vielleicht verknüpfst du Informationen sehr schnell miteinander, erkennst Muster früh oder denkst mehrere mögliche Entwicklungen gleichzeitig mit.
In einem Umfeld, das anders arbeitet, kann daraus eine permanente Übersetzungsleistung werden.
Du passt nicht unbedingt an, was du denkst – sondern wie schnell, in welcher Reihenfolge und in welcher Komplexität du es nach außen bringst.
Vielleicht hast du schon früh gelernt, damit vorsichtig zu sein. Nicht ungeduldig zu wirken. Andere nicht zu überfordern. Nicht schon mit der Lösung herauszuplatzen, während jemand anderes die Frage noch formuliert.
Also bremst du.
Warum ist das so anstrengend?
Weil du nicht nur denkst.
Du denkst – und dosierst gleichzeitig dein Denken.
Wie viel davon kann ich jetzt sagen?
Wie weit muss ich zurückgehen?
Wie erkläre ich das, ohne jemanden abzuhängen?
Muss ich noch warten?
War ich schon wieder zu schnell?
Vielleicht ist deine Geschwindigkeit also gar nicht das Problem.
Vielleicht kostet dich viel mehr Energie, sie permanent herunterzuregeln und für andere zu übersetzen.
Anstrengend!
Come as you are – Deine Lösung
Nicht: Wie schaffe ich es, endlich langsamer zu werden?
Sondern:
Wo verlangsame ich mich, obwohl es gar nicht notwendig wäre?
Bei welchen Menschen kann ich einen Gedanken einfach zu Ende denken und aussprechen?
Wo darf meine Geschwindigkeit eine Fähigkeit sein, statt etwas, das ich ständig korrigieren muss?
Es geht nicht darum, dass alle Menschen in deinem Tempo denken müssen. Und natürlich gehört es zu guter Kommunikation, sich auf ein Gegenüber einzustellen.
Es geht darum, unterscheiden zu können:
Wo entscheide ich mich bewusst dafür, mein Tempo anzupassen – und wo habe ich längst verinnerlicht, dass ich für andere langsamer sein muss, als ich eigentlich bin?
Wenn du etwas daran verändern möchtest
Wenn du dich wiedererkennst und deine eigene Geschwindigkeit nicht länger permanent ausbremsen, sondern verstehen und für dich nutzen möchtest, können wir genau daran gemeinsam arbeiten.
Ich arbeite mit kognitiv schnellen, kreativen und vielbegabten Frauen mit Hypnotherapie, systemischem Coaching und Integrationsarbeit.
Melde dich, ich freue mich auf dich.
Come as you are.
Hypnotherapie & Integrationsarbeit für Frauen
Berlin-Mitte & online · Deutsch & Englisch