Machst du dich kleiner, als du bist?

COME AS YOU ARE
Eine Serie · Teil 6

Wie viel von dir erlaubst du dir eigentlich zu zeigen?

Vielleicht kennst du das:

Du weißt, dass du viel kannst. Vielleicht lernst du schnell, hast in ganz unterschiedlichen Bereichen Fähigkeiten entwickelt oder findest dich erstaunlich schnell in neue Themen ein.

Und trotzdem gibt es Situationen, in denen du genau das lieber nicht so deutlich zeigst.

Du relativierst, was du kannst.
Du machst deine Erfolge kleiner.
Du hältst einen Gedanken zurück, obwohl du ihn längst zu Ende gedacht hast.
Du sagst lieber nicht, dass dir etwas leichtfällt.
Du wartest, bis jemand anderes ausspricht, was du schon längst gesehen hast.

Nicht unbedingt bewusst.

Manchmal ist das Kleinermachen so selbstverständlich geworden, dass du es kaum noch bemerkst.

Was passiert da eigentlich?

Viele Frauen lernen sehr früh, dass es nicht immer angenehm ist, mit ihrer ganzen Kraft sichtbar zu werden.

Vielleicht warst du zu schnell. Zu intensiv. Zu direkt. Zu neugierig. Zu eigenständig. Vielleicht konntest du Dinge, die andere noch nicht konnten, oder hast Zusammenhänge gesehen, die niemand hören wollte.

Und vielleicht hast du irgendwann gelernt:

Es ist leichter, wenn ich mich ein bisschen zurücknehme.

Aus einer klugen Anpassung kann mit der Zeit eine Gewohnheit werden.

Dann passt du dich längst nicht mehr nur anderen Menschen an. Du beginnst möglicherweise, deine eigenen Fähigkeiten selbst kleiner einzuschätzen, zu relativieren oder gar nicht mehr vollständig zu nutzen.

Warum ist das so anstrengend?

Weil Kraft zurückzuhalten ebenfalls Kraft kostet.

Du hast einen Gedanken – und stoppst ihn.
Du hast eine Idee – und relativierst sie.
Du spürst einen Impuls – und überprüfst erst, ob du damit zu viel sein könntest.
Du kannst etwas – und sorgst gleichzeitig dafür, dass es nicht zu deutlich sichtbar wird.

Vielleicht bist du also nicht erschöpft, weil du zu viel bist.

Vielleicht kostet es dich Energie, permanent weniger von dir zu zeigen, als eigentlich da ist.

Anstrengend!

Come as you are – Deine Lösung

Nicht: Wie kann ich noch besser in die Welt passen?
Sondern:

Was kann ich eigentlich, wenn ich aufhöre, es sofort zu relativieren?
Welche Fähigkeiten habe ich entwickelt, die ich heute noch gar nicht vollständig nutze?
Wo halte ich mich zurück, obwohl niemand mehr von mir verlangt, mich kleiner zu machen?

Und vielleicht gehört dazu auch ein anderer Blick auf deine eigene Geschichte.

Manche Fähigkeiten entstehen unter Bedingungen, die wir uns nicht ausgesucht hätten. Vielleicht hast du früh gelernt, Situationen sehr schnell zu erfassen. Menschen genau zu beobachten. Veränderungen früh wahrzunehmen. Viele Informationen gleichzeitig zu verarbeiten oder gedanklich immer mehrere Schritte voraus zu sein.

Was einmal notwendig gewesen sein mag, kann heute trotzdem eine Fähigkeit sein.

Du musst nicht für immer in dem Zustand bleiben, in dem sie entstanden ist, um sie behalten zu dürfen.

Du darfst aus einem alten Überlebensmechanismus eine heutige Ressource machen.

Es geht nicht darum, deine Geschichte schönzureden.

Es geht darum, dir zurückzuholen, was daraus auch entstanden ist.

Vielleicht ist genau das Integration:

Nicht weniger von dir zu werden. Sondern das, was längst da ist, bewusst für dich nutzen zu können.

Wenn du etwas dafür tun möchtest

Wenn du dich wiedererkennst und deine Fähigkeiten nicht länger kleinhalten, sondern verstehen, integrieren und für dein heutiges Leben nutzen möchtest, können wir genau daran gemeinsam arbeiten.

Ich arbeite mit kognitiv schnellen, kreativen und vielbegabten Frauen mit Hypnotherapie, systemischem Coaching und Integrationsarbeit.

Melde dich, ich freue mich auf dich.
Come as you are.

Hypnotherapie & Integrationsarbeit für Frauen
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